{"id":879,"date":"2020-06-21T12:17:00","date_gmt":"2020-06-21T11:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/test.forumprowallisellen.ch\/wordpress\/?p=879"},"modified":"2021-10-12T19:46:38","modified_gmt":"2021-10-12T18:46:38","slug":"themenabend-herzogenmuehle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.forumprowallisellen.ch\/index.php\/2020\/06\/21\/themenabend-herzogenmuehle\/","title":{"rendered":"Themenabend Herzogenm\u00fchle"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 16. Juni nutzen 36 Personen das Angebot und nahmen an einem Sommerabend Spaziergang Teil, bei dem Gemeinderat Philipp Maurer die Geschichte der Herzogenm\u00fchle schilderte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/forumprowallisellen.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/BildHerzogenmuehle-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-880\" srcset=\"https:\/\/www.forumprowallisellen.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/BildHerzogenmuehle-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.forumprowallisellen.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/BildHerzogenmuehle-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.forumprowallisellen.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/BildHerzogenmuehle-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.forumprowallisellen.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/BildHerzogenmuehle-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.forumprowallisellen.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/BildHerzogenmuehle.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>S\u00fcdlich der Bahnlinie nahe Schwamendingen befindet sich ein Ortsteil, den viele Walliseller kaum kennen. Seit Ida Zuppinger 1949 das Areal vermachte, geh\u00f6rt das stolze Anwesen mit allen darauf stehenden Geb\u00e4uden der Politischen Gemeinde Wallisellen. Doch wie hat das ganze angefangen und was wurde dort eigentlich hergestellt?<br>Als in Grossbritannien im achzehnten Jahrhundert mit Hilfe der Dampfmaschine die industrielle Textilproduktion begann, kamen viele auf dem Kontinent, die noch von Hand produzierten in grosse Schwierigkeiten, weil sie preislich nicht mithalten konnten. W\u00e4hrend der napoleonischen Kriege, als eine Handelssperre herrschte, ergab sich f\u00fcr die europ\u00e4ischen Produzenten eine Gelegenheit, in diese L\u00fccke zu stossen. Im Z\u00fcrcher Oberland und eben auch auf dem Areal der Herzogenm\u00fchle begann man mit Hilfe der Wasserkraft F\u00e4den zu spinnen und Stoffe zu weben.<\/p>\n\n\n\n<p>Spinnen und Drucken<\/p>\n\n\n\n<p>Verschiedene Eigent\u00fcmer und P\u00e4chter waren in der ersten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts in der Herzogenm\u00fchle besch\u00e4ftigt, mit Spinnen oder dem Bedrucken von Stoffen. Das Geb\u00e4ude, in welchem die Stoffe getrocknet wurden, kann immer noch besichtigt werden. Schliesslich erwarb die Familie Zuppinger das gesamte Areal und betrieb einerseits die Spinnerei und andererseits einen landwirtschaftlichen Modellbetrieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Zukunft<\/p>\n\n\n\n<p>50 Jahre lang durfte auf dem Gel\u00e4nde gem\u00e4ss testamentarischer Verf\u00fcgung nichts ver\u00e4ndert werden. Seit 1999 sind die M\u00f6glichkeiten (nur) noch durch den Denkmalschutz begrenzt. Im Moment, w\u00e4hrend das Gemeindehaus umgebaut wird, sind mehrere Abteilungen der Gemeindeverwaltung in Geb\u00e4uden auf dem Herzogenm\u00fchle Areal vor\u00fcbergehend untergebracht. Kantonale Projekte wie die Veloschnellroute und der Br\u00fcttener Tunnel werden das Areal teilweise betreffen. Ansonsten gibt es im politischen Wallisellen noch keine konkrete Vision f\u00fcr das Areal, die \u00fcber den Status Quo hinaus geht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 16. Juni nutzen 36 Personen das Angebot und nahmen an einem Sommerabend Spaziergang Teil, bei dem Gemeinderat Philipp Maurer die Geschichte der Herzogenm\u00fchle schilderte. S\u00fcdlich der Bahnlinie nahe Schwamendingen befindet sich ein Ortsteil, den viele Walliseller kaum kennen. 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