Übergabe der Klimapetition an den Gemeinderat
Peter Forrer überreicht am 5. Juli 2007 im Namen von 728
Wallisellerinnen und Wallisellern Otto Halter die Klimapetition an
den Gemeinderat. In der Riesen Energie-Sparlampe lag auch der folgende
Begleitbrief (hier ein Auszug daraus):
Diese Petition ist legitimiert
Wichtige Geschäfte an der Gemeindeversammlung erzeugen oft einen
Grossaufmarsch von 400-500 Stimmberechtigten unterschiedlicher Meinung.
Die vorliegende Petition vereinigt 728 Personen. Davon
rund 10% Ausländer und Jugendliche abgerechnet verbleiben weit über
600 Stimmberechtigte aus Wallisellen, die sich alle einig sind in der
Sorge um den raschen Klimawandel und über die vorgeschlagenen Massnahmen.
Für einmal spielten parteipolitische Überlegungen bei den
wenigsten eine Rolle. Die Folgen des Klimawandels treffen uns alle, diese
Einsicht scheint mehrheitlich gereift.
Was wir vom Gemeinderat erwarten
Uns ist wichtig, dass diese Petition im Gemeinderat nicht einfach versandet
unter Hinweis auf die bisherigen - anerkannten - Leistungen. Jedes systematische
Vorgehen beginnt mit der Frage: "Wo stehen wir?" Wir erwarten
vom Gemeinderat jetzt die rasche Ermittlung des Ist-Zustands gemäss
dem Fragekatalog Energiestadt. Dazu wird ein externer Berater beigezogen.
Unsere Frage: Wann kommt diese Ist-Analyse?
Der Gemeinderat entscheidet anschliessend über die weiteren Schritte
und teilt der Öffentlichkeit seine Folgerungen mit. Unabhängig
von diesem Entscheid betreibt der Gemeinderat künftig eine aktive
Informationspolitik in Energiefragen, welche durch Präsentation
guter Vorbilder und sachgemässe Beratung der Einwohner den Energieverbrauch
von Wallisellen mittelfristig senken kann.
Unsere Frage: Wie hoch ist der sachkundig geschätzte Pro-Kopf-Verbrauch
an Energie in Wallisellen? Wie vergleicht er sich mit jenem der zürcherischen
Gemeinden, welche bereits Energiestädte sind?
Die Forum-Arbeitsgruppe Energie erwartet die Antwort des Gemeinderats
im Spätherbst und wird nach deren Prüfung die Bevölkerung
weiter informieren.
Peter Forrer
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