Das verflixte 7. Jahr
Forum pro Wallisellen: Rückblick des Präsidenten
Es ist eine alte Tradition in Zeitabschnitten über sieben Jahre
zu denken. Die Bibel spricht von den fetten und den mageren Jahren, die
Paarforschung eben vom verflixten Siebten!
Damals, also im Jahr 2000,
wurde das Forum pro Wallisellen gegründet mit dem Ziel, neuen Wind
in die Dorfpolitik zu bringen und die einseitige Zusammensetzung der
Behörden demokratisch auszugleichen. Wo Privilegien in Frage gestellt
werden entsteht naturgemäss ein Gegenwind. Dieser blies uns auch
von Beginn weg kräftig ins Gesicht. Als Gradmesser genommen zeigte
er uns deutlich, wie wichtig diese neue politische Kraft war und ist
für Wallisellen.
Rückblickend lässt sich deshalb feststellen,
dass der Weg lange Zeit steinig war und dem Leitungsteam viel Durchhaltewillen
abverlangte. Zudem musste die Infrastruktur praktisch von Null aufgebaut
werden. Einige wenige Erfolge bei Wahlen liess uns weiterhin hoffen.
Mit dem doppelten Einzug in den Gemeinderat und verschiedenen weiteren
Behördemandaten ist der Durchbruch geschafft: Zumindest die Walliseller
Bevölkerung hat das Forum mehrheitlich akzeptiert und als Bereicherung
im politischen Alltag wahrgenommen.
Grünes Licht für Energiestadt
Wallisellen
Am Früeligsmärt erfolgte der Start zur Klima-Petition,
welche bis zu den Sommerferien eine erstaunliche Resonanz weit über
das Forum hinaus und querbeet durch die Parteien hindurch erhielt. Vom
Gemeinderat wohlwollend geprüft, wird sie im neuen Jahr gemeinsam
mit Energiefachleuten umgesetzt. Damit ist die Richtung bestimmt und
die Chancen stehen gut, dass auch Wallisellen zur Energiestadt werden
kann.
Unsere politische Arbeit zeigt Wirkung
Einmal mehr versuchten SVP
und FDP ein zeitgemässes Projekt der Schule zu verhindern. Hort
+ Krippe passierten aber trotzdem die Urnenabstimmung. Das entschiedene
Auftreten des Forums und weiterer Gruppierungen haben dazu beigetragen,
die Bevölkerung für die schöne und zweckmässige Anlage
zu gewinnen und Wallisellen eine Blamage und verlorene Kosten zu ersparen.
Das Forum politisiert eigenständig
Nach knapp vier Jahren brachten
die Bürgerlichen erneut die „Einheitsgemeinde“ zur Sprache.
Ueber die IPK (Interparteiliche Konferenz) wurde versucht, die restlichen
Parteien ins Boot zu holen. Daraus entstand der Vorstoss, künftig
Schule und Gemeinde zusammenzuführen.
Peter Forrer
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