Unsere Positionen
Auf dieser Seite finden Sie Berichte und Artikel, welche auch im Anzeiger
von Wallisellen publiziert wurden und unsere Positionen deutlich
machen. Weitere Texte finden Sie auf unseren Archivseiten.
«Zusammenarbeit unter einem Dach»
Wallisellen: Peter Spörri kandidiert für den Gemeinderat
Peter Spörri, Jahrgang 1956, wohnt seit 1984 in Wallisellen, ist
verheiratet und Vater zweier Söhne. Nach Absolvierung der Diplommittelschule
arbeitete er bei der SBB als Disponent und entwickelte später als
Planer Verkehrslösungen für den Güter- und Personenverkehr.
Unter anderem war er für die Markteinführung des Cisalpino
im Jahr 1996/97 verantwortlich. Gegenwärtig arbeitet Peter Spörri
beim Kanton Zürich in der Volkswirtschaftsdirektion als Verkehrsplaner.
Seit acht Jahren ist Peter Spörri in der Schulpflege tätig.
Von 1998 bis 2002 betreute er die Dossiers Tagesbetreuung, Blockzeitunterricht
und Personalführung, seit 2002 ist er Vizepräsident und Vorsitzender
des Ausschusses Finanzen und Liegenschaften.
Weshalb kandidieren Sie
für den Gemeinderat?
Ich bin seit zwei Amtsperioden in der Schulpflege.
Meine beiden Kinder haben das Schulalter langsam überschritten.
Es ist auch für mich Zeit einen Schritt weiterzugehen. In meinem
bisherigen politischen Amt habe ich viele Erfahrungen sammeln und auch
viele Ideen verwirklichen können. Jetzt bin ich bereit für
neue Herausforderungen.
Was sind Ihre Absichten und Ziele als Gemeinderat?
Für mich ist es wichtig, dass vorausschauend geplant wird. Dazu
gehört in einer ersten Phase, dass gemeinsam ein Leitbild über
die zukünftige Entwicklung von Wallisellen erarbeitet wird, welches
Antworten darauf gibt, wie sich unsere Gemeinde in den nächsten
15 Jahren entwickeln soll. Der Gemeinderat soll sich nachhaltige Gedanken
machen zu Fragen wie: Wie viele Einwohner und Arbeitsplätze wollen
wir? Wie kann der Erholungsraum erhalten werden? Wie gehen wir mit gesellschaftlichen
Fragen um? Die interne Zusammenarbeit im Gemeinderat soll sich nicht
in Einzelgeschäften entwickeln, sondern unter einem gemeinsamen
Dach stehen.
Welche Vorteile versprechen Sie sich von solch einer engen
Zusammenarbeit „unter einem Dach“?
Wallisellen steht mit
dem Bau der Glattalbahn und den geplanten Überbauungen auf dem Integraareal,
dem Richtiareal und dem Dorfzentrum vor wichtigen städtebaulichen
Veränderungen. Es soll nicht so sein, dass man von diesen Veränderungen
getrieben wird, sondern vielmehr so, dass der Gemeinderat selbst vorausschaut
und die Veränderungen proaktiv mitgestaltet. Ein weiteres Beispiel
aus dem Bereich Gesellschaft: Ich stelle fest, dass die Position des Jugendbeauftragten
innert kurzer Zeit mehrmals einen Personalwechsel erlebt hat. Es würde
mich interessieren, warum dies so ist und ich möchte schauen, wo da
die Schwierigkeiten liegen. Der Gemeinderat soll seine Ziele im Bereich
Jugend gemeinsam mit den Jungen festlegen. Die Jugendarbeit soll nicht
hauptsächlich in Kommissionen erarbeitet werden. Ich strebe an, die
Jugendlichen selbst mehr miteinzubeziehen. Es soll der Dialog mit ihnen
gesucht werden, die Ideen der Jungen sollen aufgenommen und thematisiert
werden. Ich wünsche mir, dass eine gewisse Experimentierfreudigkeit
an den Tag gelegt wird – auch wenn dies das Risiko mit sich bringt,
dass einmal etwas scheitern könnte.
Herr Spörri, welches sind
für Sie Ihre hervorstechenden Eigenschaften?
Ich bin sehr zielstrebig,
dialogorientiert und kontaktfreudig. Ich möchte Lösungen im Team
erarbeiten und diese Lösungen auch umsetzen.
Warum sollen die Stimmbürgerin
und der Stimmbürger Sie in den Gemeinderat wählen?
Ich bringe
viel Erfahrung mit, habe bereits auf der Bundes- und der Kantonsebene
gearbeitet. Ich habe „meine Lehrjahre“ absolviert und bin gut vorbereitet
auf die neue Aufgabe. Mein berufliches Pensum habe ich reduziert auf zurzeit
80%, es ist aber mit meinem Arbeitgeber abgesprochen, dass ich noch weiter
reduzieren könnte, wenn dies das politische Amt erfordert.
Was würden
Sie als Ihr bisher politisch erfolgreichstes Projekt bezeichnen und wo
mussten Sie einen Misserfolg einstecken?
Das ganze Team der Schulpflege
sowie die Lehrerschaft haben aktiv daran mitgearbeitet, um die Ziele
zu erreichen. Ich persönlich brachte das Bauprogramm der Schule voran
und bin sehr froh, dass ich die Zustimmung der Bevölkerung zur „Renovation
und Erweiterung Schulhaus Alpenstrasse“ und zum „Neubau Bürgli
West“ erreicht habe. Ein wenig unglücklich bin ich darüber,
dass wir mit dem Projekt „Renovation/ Neubau Hort und Krippe“ noch
nicht weiter fortgeschritten sind.
Angenommen, Sie werden in den Gemeinderat
gewählt, wie sehen Sie Ihre politische Laufbahn?
Ein Gemeinderat muss
sicher zwei Amtsperioden zur Verfügung stehen. Die Aufgaben sind sehr
vielfältig und wenn jemand länger bei der Arbeit bleibt, ist
eine gewisse Kontinuität und Kompetenz garantiert. Eine dritte Periode
schliesse ich generell nicht aus.
Welches Ressort würden Sie am liebsten übernehmen?
Ich habe kein „Lieblingsressort“ sondern bin offen für
(fast) jede Aufgabe. Meine Interessen sind sehr breit gefächert. Besonders
reizen würde mich zum Beispiel das Bauressort, dieses ist aber zurzeit
prominent und gut besetzt. Denkbar wären daher auch die Finanzen oder
auch das Ressort Gesellschaft.
Wie lautet Ihre Botschaft an den Walliseller
Bürger?
Für mich ist es wichtig, dass frische Impulse in den
Gemeinderat kommen. Ich würde mich sehr auf die Mitarbeit im Gemeinderat
freuen und mich mit grossem Engagement für dieses Amt einsetzen.
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